Kanzlermodell

Das sogenannte Kanzlermodell von Helmut Norpoth und Thomas Gschwend wurde zum ersten Mal für die Vorhersage der Bundestagswahl 2002 eingesetzt. Dieses Regressionsmodell prognostiziert den Stimmenanteil der Regierungskoalition auf Basis von drei Variablen:

  1. dem langfristigen Wählerrückhalt der Regierungsparteien, gemessen als das Mittel der Stimmenanteile in den letzten drei Bundestagswahlen,
  2. die Kanzlerunterstützung (unter Ausschluss von Unentschlossenen) und
  3. dem Abnützungseffekt (gemessen in Anzahl der Amtsperioden).